Besuchen & Therapieren mit Hunden

Hunde fördern nachweislich die geistige und körperliche Gesundheit

Längst ist wissenschaftlich belegt, dass die tiergestützte Therapie und Pädagogik einen positiven Effekt auf Kinder sowie ältere und kranke Personen hat.

Im professionellen Einsatz sind Hunde Eisbrecher und Türöffner. Hunde gehen vorurteils- und wertfrei auf ihr Gegenüber zu, sie kritisieren und korrigieren nicht, wirken sinnstiftend, strukturierend, geben Halt, Wärme und spenden Freude. Sie aktivieren Fähigkeiten und Ressourcen, fördern die Selbstsicherheit und steigern die Empathie ihres Gegenübers, ermöglichen einen sozial- emotionalen Austausch, stabilisieren und vermitteln soziale Kompetenz.

Um die vorgenannten Ergebnisse zu erzielen, reicht die bloße Anwesenheit des Hundes allerdings nicht aus. Die tiergestützte Arbeit erfordert neben den entsprechenden Fachkenntnissen des Menschen auch seine Fähigkeit, die Signale des Hundes zu lesen, zu verstehen und adäquat zu reagieren.

Entspannung durch den Kontakt zum Hund

Hunde sind für Tierfreunde regelmäßig ein Highlight. Nicht nur, dass der Kontakt zum Hund die Ausschüttung des Anti- Stress- Hormons Oxytocin anregt und dadurch für Entspannung sorgt: Durch den Kontakt zum Hund gewinnen Lernen und Arbeiten eine spielerische und unbeschwerte Komponente.

Die Einbindung des Hundes in den Arbeitsalltag hat aber auch weitere Vorteile: Das lange Alleinsein des Hundes während der Arbeitszeit oder die Notwendigkeit einer kostenintensiven Betreuung des Hundes entfällt. Und natürlich gibt es für Hund und Halter nichts Schöneres, als im Team sinnstiftend zu arbeiten und gemeinsam anderen Menschen Freude zu schenken.

Das Plus für Unternehmen: Bessere und motiviertere Mitarbeiter durch Hunde am Arbeitsplatz

Aktuell leben 9,2 Millionen Hunde in deutschen Haushalten. Die Chance, dass unter den Kunden und Mitarbeitern eines Unternehmens Hundefreunde sind, ist dementsprechend hoch.

Kein Wunder also, dass Besuchshunde, Therapiebegleithunde, Schulhunde und Lesehunde immer beliebter werden: bieten sie doch insbesondere den Menschen, die Hunde lieben, aber keinen eigenen Hund halten können, überhaupt erst die Möglichkeit des regelmäßigen Kontaktes zum Tier.

Hunde sind aber nicht nur ein Kundenmagnet, sondern stärken auch die Mitarbeiterbindung und den Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung von Fachkräften:

Auf Seiten der Mitarbeiter würden sich rund 43% für einen Arbeitgeber entscheiden, in dessen Unternehmen Hunde erlaubt sind, und dafür sogar auf mehr Gehalt verzichten (1). Gerade für Branchen, in denen Fachkräftemangel herrscht, ein wertvoller Wettbewerbsvorteil. Zudem haben Hundebesitzer im Schnitt 7% weniger Fehltage als ihre tierlosen Kollegen (2). Rund 42% aller Mitarbeiter finden übrigens, dass Hunde am Arbeitsplatz eine entspanntere Atmosphäre schaffen (1).

(1) IPSOS Trendumfrage 2012/2017 im Auftrag von PURINA, Studie der Virginia Commonwealth University 2012
(2) Studie der Universität Göttingen

Hunde sind vielfältig in den Bereichen Pädagogik und Therapie einsetzbar

Das Einsatzgebiet der durch uns ausgebildeten Mensch-Hund-Teams ist breit gefächert:

Die Aufgabe von Therapiebegleithunden besteht, wie der Name schon sagt, in der Begleitung einer Therapie. Entsprechend müssen Menschen, die einen Therapiebegleithund führen, über die notwendigen medizinischen, therapeutischen oder pädagogischen Fähigkeiten und einen entsprechenden Berufsabschluss verfügen, um einen ausgebildeten Hund einsetzen zu können. Gleiches gilt für Schulhunde, die die pädagogische Arbeit ihrer Menschen unterstützen. Relevante Berufsfelder für Therapiebegleithunde und Schulhunde sind z.B. soziale Arbeit, Pädagogik, Pflege, Seelsorge oder Psychologie. 

Besuchshunde werden eingesetzt, um Menschen in Gruppen- oder Einzelstunden zu aktivieren, ihr Wohlbefinden und ihre Kommunikationsbereitschaft zu stärken und Freude zu schenken. Gezielte Übungen, wie z.B. zur Verbesserung von Gedächtnisleistung und Motorik, können dabei in die Arbeit der Besuchshunde eingebunden werden. Relevante Einsatzorte sind beispielsweise Senioren- und Pflegeeinrichtungen oder Kindergärten, eine spezielle Berufsausbildung des Hundeführers ist hierbei allerdings nicht notwendig. Häufig werden Besuchshunde auch von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt. 

Lesehunde sind die Spezialisten unter den Therapiebegleithunden und Schulhunden und werden schon seit vielen Jahren erfolgreich in den USA und in Finnland eingesetzt. Lesen können diese Hunde natürlich nicht. Vielmehr fördert ihr Einsatz gezielt die Lese- und Sprachkompetenz von Kindern oder beispielsweise Schlaganfallpatienten, indem sie dem Hund unter Anleitung der Fachkraft vorlesen, und unterstützt so die pädagogische oder therapeutische Arbeit ihrer Menschen. 

Mit unserer Hilfe erfolgreich zur Einführung und Umsetzung der tiergestützten Aktivität

Wichtigste Voraussetzung für die tiergestützte Arbeit sind ein gefestigtes Hund-Mensch-Team und die Freude an der gemeinsamen Arbeit. Mensch und Hund müssen souverän und dazu in der Lage sein, einander zu verstehen, zu vertrauen und Grenzen zu erkennen, um Überforderung und Überlastung zu vermeiden. 

Hunde, die mit Menschen arbeiten, müssen zudem über eine gute Sozialisierung und ein gelassenes Wesen verfügen, das es ihnen ermöglicht, auch in ungewohnten Situationen offen und ansprechbar zu bleiben. Außerdem müssen sie über einen einwandfreien Gesundheitsstatus verfügen und dürfen natürlich keinerlei Aggressionen zeigen. All diese Punkte prüfen wir vor dem Start der jeweiligen Ausbildungen in unserem Eignungstest ab. 

Auch auf Seiten der Schulen und Einrichtungen, die Hunde einsetzen, sollten einige Voraussetzungen erfüllt sein: die Auswahl geeigneter Mensch-Hund-Teams, Arbeitsbereiche und der Menschen, denen mit Blick auf Erkrankungen, Allergien oder Ängste der Kontakt zum Hund gewährt werden sollte. Ebenso die Berücksichtigung von versicherungsrechtlichen Aspekten und Hygienevorschriften, die Einbindung der tiergestützten Aktivität in das Qualitätsmanagement, das Einholen von notwendigen Genehmigungen und die Dokumentation der Einsätze, um die Arbeit der Teams transparent und ihre Erfolge messbar zu machen, sind notwendig. 

Die vorgenannten Voraussetzungen klingen hoch, aber genau deshalb sind wir für Sie da: während Sie sich voll auf Ihren Hund, Ihre Ausbildung, die Menschen, mit denen Sie arbeiten und den Genuss der Vorteile der tiergestützten Aktivität konzentrieren können, kümmern wir uns um alle notwendigen Details. Durch Training, Schulungen und Beratungen führen wir die Hund-Mensch-Teams und Unternehmen sicher zum messbaren Erfolg.

Bereits vielen namhaften Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen haben wir geholfen, die Vorteile der tiergestützten Arbeit in ihr Konzept zu integrieren.

Ausbildung für Besuchshunde

Besuchshunde werden eingesetzt, um Menschen in Gruppen- oder Einzelstunden zu aktivieren, ihr Wohlbefinden und ihre Kommunikationsbereitschaft zu stärken und Freude zu schenken. Gezielte Übungen, wie z.B. zur Verbesserung von Gedächtnisleistung und Motorik, können dabei in die Arbeit der Besuchshunde eingebunden werden. Relevante Einsatzorte sind beispielsweise Senioren- und Pflegeeinrichtungen oder Kindergärten, eine spezielle Berufsausbildung des Hundeführers ist hierbei allerdings nicht notwendig. Häufig werden Besuchshunde auch von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt. 

Beratung: Optional
Eignungstest: Inklusive tierphysiotherapeutischem Gesundheitscheck
Starter-Paket: für Besuchshundeteams inkl. Trainingsausweis, Checklisten, Informationen und einem Willkommensgeschenk 
Kursteil I: Praktische Ausbildung (individuelles Einzeltraining unter realen Einsatzbedingungen am späteren Einsatzort)
Kursteil II: Sachkunde tiergestützte Intervention für Besuchshunde (theoretische Schulung zu allen wichtigen Rahmenbedingungen wie z.B. Hygiene, Versicherungen, Gesundheitsvorsorge, Aufbau der Besuchsstunde und Kommunikationsregeln)
Kursteil III: Begleitete Praxis (optional)
Zusätzliches Einzeltraining: Optional
Ausbildung Zweithund: Möglich
Abschlussprüfung: Enthalten
Zertifizierungspaket: Inklusive Einsatzhalstuch und Zertifikat
Rezertifizierung: Nach 12 Monaten 1 Termin
Gesamtausbildungsdauer: 5 Monate
Ausbildungsort: Am zukünftigen Einsatzort
Eignungstest und Ausbildung in den Räumlichkeiten unserer Kooperationspartner für den Einsatz in Seniorenzentren sind möglich, für den Einsatz in Kindergärten derzeit nicht möglich
Ausbildungen auch außerhalb unseres Einzugsgebietes Essen, Duisburg, Mülheim möglich
Ausbildungsstart: Jederzeit möglich

Ausbildung für Therapiebegleithunde

Die Aufgabe von Therapiebegleithunden besteht, wie der Name schon sagt, in der Begleitung einer Therapie. Entsprechend müssen Menschen, die einen Therapiebegleithund führen, über die notwendigen medizinischen, therapeutischen oder pädagogischen Fähigkeiten und einen entsprechenden Berufsabschluss verfügen, um einen ausgebildeten Hund einsetzen zu können. Relevante Berufsfelder für Therapiebegleithunde sind z.B. soziale Arbeit, Pädagogik, Pflege, Seelsorge oder Psychologie. Anzutreffen sind Therapiebegleithunde beispielsweise in Altenzentren, logopädischen und therapeutischen Praxen, Reha- Kliniken oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. 

Beratung: Optional
Eignungstest: Inklusive tierphysiotherapeutischem Gesundheitscheck
Starter-Paket: für Therapiebegleithunde inkl. Trainingsausweis, Checklisten, Informationen und einem Willkommensgeschenk
Kursteil I: Individuelles Einzeltraining unter realen Einsatzbedingungen am späteren Einsatzort
Kursteil II: Sachkunde tiergestützte Intervention für Therapiebegleithunde (theoretische Schulung zu allen wichtigen Rahmenbedingungen wie z.B. Hygiene, Versicherungen, Gesundheitsvorsorge, Aufbau der Besuchsstunde und Kommunikationsregeln)
Kursteil III: Begleitete Praxis
Zusätzliches Einzeltraining: Optional
Ausbildung Zweithund: Möglich
Abschlussprüfung: Enthalten
Zertifizierungspaket: Inklusive Einsatzhalstuch und Zertifikat
Rezertifizierung: Nach 12 Monaten 1 Termin
Gesamtausbildungsdauer: 7 Monate
Ausbildungsort: Am zukünftigen Einsatzort
Eignungstest und Ausbildung in den Räumlichkeiten unserer Kooperationspartner auf Anfrage
Ausbildungen auch außerhalb unseres Einzugsgebietes Essen, Duisburg, Mülheim möglich
Ausbildungsstart: Jederzeit möglich

Ausbildung für Schulhunde

Schulhunde werden zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit ihrer Menschen eingesetzt. Entsprechend müssen Menschen, die einen Schulhund führen, über eine entsprechende pädagogische Berufsausbildung verfügen. Relevante Einsatzgebiete sind beispielsweise Schulen, Universitäten und Fördereinrichtungen. 

Beratung: Optional
Eignungstest: Inklusive tierphysiotherapeutischem Gesundheitscheck
Starter-Paket: für Schulhunde inkl. Trainingsausweis, Checklisten, Informationen und einem Willkommensgeschenk
Kursteil I: Individuelles Einzeltraining unter realen Einsatzbedingungen am späteren Einsatzort
Kursteil II: Sachkunde tiergestützte Intervention für Schulhunde (theoretische Schulung zu allen wichtigen Rahmenbedingungen wie z.B. Hygiene, Versicherungen, Gesundheitsvorsorge, Aufbau der Besuchsstunde und Kommunikationsregeln)
Kursteil III: Begleitete Praxis
Zusätzliches Einzeltraining: Optional
Ausbildung Zweithund: Möglich
Abschlussprüfung: Enthalten
Zertifizierungspaket: Inklusive Einsatzhalstuch und Zertifikat
Rezertifizierung: Nach 12 Monaten 1 Termin
Gesamtausbildungsdauer: 7 Monate
Ausbildungsort: Am zukünftigen Einsatzort
Ausbildungen auch außerhalb unseres Einzugsgebietes Essen, Duisburg, Mülheim möglich
Ausbildungsstart: Jederzeit möglich

Ausbildung für Lesehunde

Lesehunde sind die Spezialisten unter den Therapiebegleithunden und Schulhunden. Schon seit vielen Jahren werden sie erfolgreich in den USA und in Finnland eingesetzt. Lesen können diese Hunde natürlich nicht. Vielmehr fördert ihr Einsatz gezielt die Lese- und Sprachkompetenz von Kindern oder beispielsweise Schlaganfallpatienten, die den Hunden vorlesen, und unterstützt so die pädagogische oder therapeutische Arbeit ihrer Menschen. 

Beratung: Optional
Eignungstest: Inklusive tierphysiotherapeutischem Gesundheitscheck
Starter-Paket: für Lesehunde inkl. Trainingsausweis, Checklisten, Informationen und einem Willkommensgeschenk
Kursteil I: Individuelles Einzeltraining unter realen Einsatzbedingungen am späteren Einsatzort
Kursteil II: Sachkunde tiergestützte Intervention für Lesehunde (theoretische Schulung zu allen wichtigen Rahmenbedingungen wie z.B. Hygiene, Versicherungen, Gesundheitsvorsorge, Aufbau der Besuchsstunde und Kommunikationsregeln)
Kursteil III: Begleitetes Praktikum (optional)
Zusätzliches Einzeltraining: Optional
Ausbildung Zweithund: Möglich
Abschlussprüfung: Enthalten
Zertifizierungspaket: Inklusive Einsatzhalstuch und Zertifikat
Rezertifizierung: Nach 12 Monaten 1 Termin
Gesamtausbildungsdauer: 4 Monate
Ausbildungsort: Am zukünftigen Einsatzort
Eignungstest und Ausbildung in den Räumlichkeiten unserer Kooperationspartner auf Anfrage
Ausbildungen auch außerhalb unseres Einzugsgebietes Essen, Duisburg, Mülheim möglich
Ausbildungsstart: Jederzeit möglich

Ergänzende Information: Rezertifizierung

Auch im Anschluss an die Ausbildung sammeln Hunde in ihren Einsätzen neue Erfahrungen und lernen stetig weiter. Aus diesem Grund können wir keine lebenslange Garantie auf einmal ausgebildete Hunde geben, sondern überprüfen 12 Monaten nach der Zertifizierung den Arbeits- und Qualitätsstandard der jeweiligen Mensch-Hund-Teams. Diese Überprüfung dient aber nicht nur der Qualitätssicherung, sondern Ihrer Sicherheit, der Sicherheit der Menschen, mit denen Sie arbeiten und natürlich der Ihres Hundes. 

Seminare, Workshops, Beratung und Konzepte für Schulen und Einrichtungen

Sie wünschen sich ein maßgeschneidertes Angebot?

Zusätzlich zu unseren aktuellen Seminaren und Workshops ergänzend zu den vorgenannten Kursen bieten wir Privatpersonen, Einrichtungen und Schulen individuelle Fortbildungen und Leistungen rund um die tiergestützte Arbeit an.

Von der Entwicklung und Optimierung eines Konzepts für die tiergestützte Intervention über individuelle Beratungen bis hin zur Auswahl des geeigneten Hundes: unser Expertenteam steht Ihnen als zuverlässiger und erfahrener Partner zur Seite.